Ein wenig Hintergrundinformation:
Im Rahmen einer schweren Erkältung hatte mir meine chinesische Nachbarin eine großartige Hühnersuppe vorbeigebracht. Ein scharf, saures Geschmackserlebnis welches mir damals bestens geholfen hat. Die Rezeptur liest sich "wie vom Arzt verschrieben" - eine Zusammenstellung von Superfood - unbedingt empfehlenswert, die Suppe könnte fast Tote aufwecken! Ich bin davon überzeugt, daß eine selbstgekochte Hühnerbrühe als Basis am besten funktioniert - zur Not geht auch eine Hühnersuppenpaste, wie von WELA.

Hühnersuppe aus China, Zeit: 30 Minuten (ohne Garzeit für die Brühe)

HühnersuppeAsia.jpgZutaten (6 - 8 Portionen):

  • 1 Suppenhuhn
  • 1 Suppenbund
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Packung getrocknete Chinapilze (z. B. Mu Err)
  • 1 Glas Bambussprossen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 200g Shitake Pilze (frisch)
  • 3 Eier
  • Reisessig
  • Sojasauce
  • 1 kleine scharfe Chilischote
  • Koriander oder Petersilie
  • 2 EL ÖL
  • ca. 6cm Ingwer
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Piment, Lorbeerblatt
     
  • Beilage: Basmati oder Nudeln nach Wahl

    1. Suppenhuhn mit dem geputztem und gewürfeltem Suppenbund, der Zwiebel, den Gewürzen mit ca. 2l Wassser und 500ml Weißwein kalt aufsetzen und ca. zwei Stunden auf niedriger Temperatur köcheln lassen. In der Zwischenzeit die getrockneten Pilze in lauwarmem Wasser einweichen. Das Gefäß sollte größer sein - das Volumen der Pilze verfünfacht sich locker!

    2. Nach Ende der Kochzeit die Brühe durch ein großes Sieb (besser Durchschlag) in einen separaten Topf geben. Vom Suppenhuhn die Haut entfernen, das Fleisch abziehen und in mundgerechte Stückchen schneiden und in die Brühe geben. Die Mu Err Pilze ggf. auch kleiner schneiden und dazu geben.

    3. Die Shitakepilze und die Frühlingszwiebeln in Streifen schneiden und in einer Pfanne mit der klein geschnittene Chilischote mit wenig Öl heiß, aber kurz anschwitzen. Mit ein wenig der Hühnerbrühe die Pfanne ablöschen und alles zur Brühe geben. Bambus aus dem Glas mit der Flüssigkeit zugeben und alles einmal aufkochen. Fein gewürfelten Ingwer und Knoblauch zugeben. Die Eier verquirlen und in einem dünnen Strahl langsam in die heiße Suppe rühren. Mit Sojasauce salzen, danach die Suppe mutig mit dem Reisessig säuern - sie soll aber nicht nur nach Essig schmecken, sondern nur eine säuerliche Note bekommen. Ein wenig alles ziehen lassen, damit sich der Geschmack abrundet.

    4. Auf der Beilage mit Koriander oder Petersilie anrichten - Fertig!
     
  • Getränkeempfehlung: Wer krank ist, nimmt Wasser - ansonsten trockener Riesling.
     
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